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Softair - Akkus - Was man bei Softair Akkus wissen sollte. - Teil 2

Technische Daten und Angaben zu Akkus 

Zwei technische Angaben sind immer auf dem Akku vorhanden. 

 

Spannung in V:

Auf den Akkus ist immer die Spannung angegeben. Bei Ni-Mh und Ni-Cd Akkus wird dieser in der Regel pro Zelle angegeben. Das heißt auf jeder einzelnen Zelle steht dann 1,2 V. Um die Gesamtspannung zu erhalten, müssen diese Einzelwerte addiert werden. Bei sieben Zellen sind das 8,4 V.

 

Lademenge / Elektrische Ladung / Kapazität in mAh:

Dieser Wert wird immer über die komplette Lademenge aller Zellen zusammen angegeben und gibt eine Angabe darüber, wie lang der Akku nutzbar ist. Je geringer die Lademenge, desto früher ist der Akku leer.

 

Richtiges Laden der Akkus. 

Für Ni-Mh und Ni-Cd Akkus gilt: Den Waffen beiliegende Ladegeräte verfügen in der Regel nicht über eine Abschaltautomatik . Dies bedeutet, dass bereits vollgeladene Akkus auch weiterhin aufgeladen werden. Dies führt allerdings zu dauerhaften Schäden der Akkus. So verlieren leicht überladene Akkus bereits an Kapazität bzw. Ladung. Diese werden dann schneller leer sein als bei Auslieferung. Bei häufigem Überladen sinkt die Ladung stetig ab und der Akku ist dann kaum noch brauchbar. Ein deutliches Überladen von mehreren Stunden führt zum unmittelbaren Defekt des Akkus. Der Akku ist besitzt dann kaum noch Ladung. Angeschlossen an einen Verbraucher (Airsoftwaffe) bricht die Spannung unmittelbar zusammen und es fließt kein Strom mehr.

 

Ebenso ist die Höhe des Ladestromes wichtig für den Akku. Dieser sollte nicht zu niedrig sein, allerdings auch nicht zu hoch. Je höher der Ladestrom, desto größer ist auch der Verschleiß des Akkus. Ist der Ladestrom in mA höher als die Ladung in mAh, dann wird der Akku durch die Ladung ebenfalls beschädigt, ähnlich wie bei einer Überladung.

 

Bei Ladegeräten ohne Abschaltautomatik sollte die Ladezeit immer genau berechnet und dann auch eingehalten werden. Bei Anlieferung des Akkus ist dieser immer leer und muss komplett geladen werden. Bei erneutem Laden sollte der Akku möglichst leer sein. Tiefentladungen sollten allerdings vermieden werden.

 

Die Ladezeit vom Akku kann folgendermaßen berechnet werden:

  • Elektrische Ladung Akku (mAh) / Ladestrom Ladegerät (mA) * 1,4
  • Ein Beispiel mit einem 8,4V 1100mAh Akku und einem Ladegerät 300mA
  • 1100 / 300 * 1,4 = 5,1333 entspricht 5 Stunden und 8 Minuten.

 

Zur Berechnung der Ladezeit kann auch unserer Ladezeitrechner unten in der rechten Spalte verwendet werden.

Ladegeräte für Ni-Mh oder Ni-Cd Akkus mit Abschaltautomatik sind in der Regel an der Bezeichnung Delta Peak oder Minus Delta U zu erkennen. Auch bei diesen Ladegeräten sollte der Ladezyklus allerdings kontrolliert werden. Bei einigen Geräten ist es wichtig, dass keine vollen Akkus nachgeladen werden, da diese dann in ihrer Zellenanzahl falsch erkannt und dann auf die nächst höhere Zellenspannung gelanden werden. Eine zuverlässige Abschaltung hängt immer auch vom Zustand des Akkus ab.

Bei Li-Po, Li-Ion oder auch Li-Fe Akkus muss die Ladezeit vorab nicht berechnet werden. Aufgrund der physikalischen und chemischen Eigenschaften der Akkus wird der ladezyklus automatisch abgeschaltet sobald der Akku komplett geladen ist. Es sollte allerdings unbedingt darauf geachtet werden, dass ein Ladegerät mit Loadbalancer verwendet wird. Ohne diese Eigenschaft kann es zu unterschiedlichen Spannung einzelner Zellen kommen und im Inneren des Akkus fließen dann Ausgleichströme. Diese können auch soweit steigen, dass die Zellen beschädigt werden.

 

Tags: Akku, Softair
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