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Softair - Akkus - Was man bei Softair Akkus wissen sollte. - Teil 1

Nickel Kadmium (Ni-Cd):

 

Diese Akkus besitzen einen geringen Innenwiderstand und wurden häufig im Modellbau eingesetzt, da sie optimale Eigenschaften dafür mitbringen und genügend Strom liefern um die Motoren anzutreiben. Die Akkus sind im Gegensatz zu anderen Akkus auch bei niedrigeren Temperaturen einsetzbar und können auch längere Zeit gelagert werden. Allerdings reagieren diese Akkus empfindlich auf falsches Laden, wenngleich etwas weniger als z.B. Ni-Mh Akkus.

 

Durch ein Überladen werden die Zellen des Akkus beschädigt. Auch eine Tiefentladung des Akkus verursacht Schäden. Zudem können beim Laden Memory-Effekte auftreten, so dass der Akku an Lademenge bzw. Kapazität verliert.

 

Ni-Cd Akkus bestehen aus einzelnen Zellen, welche 1,2 V liefern

 

Aufgrund des giftigen Kadmiums im Akku wurden durch die EU inzwischen Gesetze eingeführt, die den Vertrieb dieser Akkus unterbinden.

 

Nickel Metallhybrid (Ni-Mh):

 

Diese Akkus sind am gebräuchlichsten im Modellbau und Airsoftbereich. Die Akkus besitzen ebenfalls einen geringen Innenwiderstand für einen ausreichenden Strom und eine relativ hohe Lademenge (Kapazität). Mehr als die Ni-Cd Akkus reagieren die Ni-Mh Akkus sehr empfindlich auf falsche Ladezustände. Bei Überladung der Akkus werden diese dauerhaft geschädigt, Ebenso eine Tiefentladung. Die Akkus besitzen zudem eine relativ hohe Selbstentladung, so dass sie nicht dauerhaft gelagert werden können, ohne Schaden zu nehmen. Memory Effekte treten dagegen kaum auf.

 

Ni-Mh Akkus bestehen wie Ni-Cd aus einzelnen Zellen, welche 1,2 V liefern.

 

Lithium Akkus (Li-Po, Li-Fe, Li-Ion):

 

Li-Ion Akkus sind hauptsächlich aus mobilen Telefonen, Notbooks und anderen elektrischen Gräten bekannt. Li-Po Akkus werden auch häufiger im Airsoftbereich eingesetzt. Die Akkus liefern auch bei geringer Spannung einen sehr hohen Strom, zumindest deutlich höher als Ni-Mh Akkus. Hier wird in der Regel gesagt, dass ein 7,4 V Li-Po Akku einen vergleichbaren Strom eines 9,6 V Ni-Mh Akkus liefert.

 

Aufgrund der Physikalischen Eigenschaften ist ein anderes Ladeverfahren erforderlich als bei den Ni-Mh / Ni-Cd Akkus. Ein Überladen ist nicht möglich, allerdings sollte immer ein Ladegerät mit Load-Balancer genutzt werden um die einzelnen Zellen gleichmäßig zu laden. Ungleiche Ladezustände der einzelnen Zellen können zu hohen inneren Strömen und defekten führen.

 

Aufgrund der geringen Spannung und den hohen Strömen sind aus Lithium gefertigte Akkus nicht immer geeignet um die Airsoftwaffen zu betreiben. Hohe Ströme können zu Schäden in der Gearbox bzw. dem Motor führen. Eine zu geringe Spannung ist unter Umständen nicht ausreichend zum Betreiben der Airsoftwaffe.

 

Li-Po und Li-Ion Akkus besitzen einzelne Zellen mit ca. 3,7 V. Bei Li-Fe Akkus besitzen eine Zellspannung von ca. 3,3 V.

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